Umweltschutz durch neue und innovative Wege zur Selbstversorgung

In Akany Avoko ist Umweltschutz nicht bloss ein Wort. Das Vermeiden von nicht recyclebaren Abfällen steht an oberster Stelle. Der Grund dafür sind nicht zu hohe Abfallgebühren. Nein, es gibt schlicht und einfach keine Müllabfuhr. So soll den Kindern der Umweltschutz schon von klein auf nahe gebracht werden.

Die erste Biogastoilette Madagaskars steht zum Beispiel in Akany Avoko und liefert so viel Gas, dass ein Haushalt damit kochen kann. Auch Komposttoiletten, die aus den menschlichen Exkrementen einen hervorragenden Dünger machen sind im Center vorhanden.

Eine weitere schonende Ressource ist die Verwendung von speziellen Früchten, die sich getrocknet ideal als eine Art Holzkohle verwenden lassen. So können viele Bäume vor dem Abholzen bewahrt werden.  Auch der Solarkocher ist ein geeignetes Mittel um natürliche Ressourcen zu schonen. Auch das Warmwasser wird auf dieselbe Weise erzeugt, nämlich durch Nutzung von Sonnenstrahlen.

Akany Avoko besitzt eigene Hühner, die Eier zum Verkauf liefern und erst noch ab und zu eine besondere Delikatesse bieten, ein Poulet. Und natürlich darf auch ein Garten nicht Fehlen. Denn die Kinder werden in der richtigen Gartenarbeit unterrichtet und produzieren damit eigenes Gemüse, das in der Küche Verwendung findet.

Madagassen nehmen neue Technologien auch dankbar an, wenn sie den unmittelbaren Nutzen daraus erkennen können. Es bleibt jedoch ein Wettlauf mit der Zeit, denn noch immer verschwinden jährlich riesige Gebiete des madagassischen Regenwaldes für immer.